27. April 2022 – Was braucht gesellschaftliche Veränderung?

Wie entsteht Entwicklung und gesellschaftlicher Fortschritt? Über Jahrhunderte waren der Kampf oder die zivilisiertere Form der Konkurrenz das bevorzugte Mittel, um aus den vorhandenen Ideen und Ansätze die erfolgreichen oder siegreichen hervortreten zu lassen.

Das Fördern ist ein modernerer Ansatz in dem die Gemeinschaft Hilfe bereitstellt, so dass das Neue ermöglicht wird oder sich behaupten kann gegenüber konventionellen, übermächtigen oder bereits bestehenden Ansätzen. Venture Capital, Crownfunding oder Subventionen sind hier mögliche Formen.

Was sind die Grenzen dieser Konzepte und was bleibt dabei außer Betracht?

Wenn wir die aktuelle Weltsituation mit ihren Umbrüchen, Wandlungen und Krisen einbeziehen, reicht dann das gesellschaftliche Rüstzeug zum Gestalten aus, damit wir gemeinschaftlich die Krisen in Chancen zu transformieren vermögen? Wo gibt es hier schon Ansätzen und haben wir dabei auch das existenzielle Wohl aller Menschen im Blick?

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23. März 2022 – Weibliche Energie und Grundeinkommen

Eine BGE-Filmregisseurin und zwei Gewinnerinnen eines einjährigen Grundeinkommens bei ‚mein-grundeinkommen.de‘ erzählen ihre Geschichten und Beziehungen zum BGE. Wir werden die weibliche Energie und das Grundeinkommen verknüpfen und einen seidenen Faden spinnen bis zur Aktualität und das Ende dieser Sendung.

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23. Februar 2022 – Götz Werner – Erinnerungen an einen großen Visionär

In Deutschland ist die Grundeinkommensbewegung der letzten mehr als 15 Jahre kaum vorstellbar ohne Götz Werner. Als Gründer und Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm hat er sich insbesondere nach seinem Rückzug aus der aktiven Geschäftsleitung intensiv mit Büchern und Vorträgen für das Grundeinkommen eingesetzt. Auch die Grundeinkommensinitiative in München war mit ihm durch seine Vorträge bei den Grundeinkommenskongressen in den Jahren 2009 und 2012 verbunden. Anfang Februar ist Götz Werner im Alter von 78 Jahren gestorben. Wir nehmen dies zum Anlass ihn mit Ausschnitten aus seinem Vortrag beim Münchner Grundeinkommenskongress 2009 als großen Visionär zu würdigen und seine klaren Gedanken und wachrüttelnden Fragen uns in Erinnerung zu rufen.

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26. Januar 2022 – Zukunft träumen trotz Düsternis

Ein Jahresanfang lädt auch zu einem Blick in die Vergangenheit und Zukunft ein. Jedoch diese dunklen und kurzen Tage im Januar wirken leicht betrüblich und verstärken den Eindruck auf eine düstere Zukunft. Gründe für Düsternis gibt es andererseits zu Hauf: Russland, USA, China, Ukraine, Brasilien etc. Vielerorts agieren die Tatmänner und zertrümmern mit ihrer Holzhacker-Mentalität viele zarte Pflänzchen der Demokratie und Freiheit.

Mit Wehklagen in Resonanz zu gehen, war nie von Hilfe, auch wenn es menschlich naheliegend ist. Sich mit einer positiven Zukunft auseinanderzusetzen erscheint zwar utopisch; es ist jedoch ein guter Boden auf dem wir aufbauen können, wenn die heutigen Irrwege in den Zusammenbruch geführt haben. Je fundierter wir uns mit den aktuellen Mechanismen und Wechselwirkungen in Politik, Wirtschaft, Sozialem und Zwischenmenschlichem befassen und eintauchen und mit anderen teilen – so wie wir es mit dem Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens tun – um so größer wird die Chance, dass aus der heutigen Erfahrung etwas positives erwächst.

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22. Dezember 2021 – Weihnachten – Fest der Verschiedenheit

Kultur, Traditionen Riten und Gewohnheiten können eine segensreiche Hilfe sowie Orientierung sein und gleichzeitig auch Bürde und Fluch. Weihnachten ist eines dieser Ereignisse, das einerseits die Gemüter begeistert und andere andererseits abstößt oder ihnen kulturell fremd ist. Traditionen haben zudem so ihre Tücken: die akribische Erhaltung und perfekte Wiederholung kann eine Falle sein.

Wenn man genau hinschaut, so sind auch Riten und Traditionen dauernd einem Wandel unterworfen. Wir möchten mit Ihnen unsere Erfahrungen teilen. Diese Erfahrungen beinhalten Essenzen, die sich auch auf andere gesellschaftliche Themen übertragen lassen und somit unseren Horizont zu erweitern vermögen. Wir heißen Sie herzlich zu unserer Radiosendung willkommen, die auch über den weihnachtlichen Horizont hinausblicken möchte. Dies alles möge zum körperlichen, intellektuellen, emotionalen und spirituellen Wohle aller im Sinne eines großen Ganzen beitragen.

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24. November 2021 – Wandlung des zwischenmenschlichen Klimas

Für die Nachkriegsgeneration und die Baby-Boomer war die Auseinandersetzung mit ihren Eltern ein großes Thema – es prägte die Jugend und das junge Erwachsenleben und noch heute entdecken wir Neues beim Blick auf die Zeit unserer Eltern und ihren Prägungen.

Für die heutige junge Generation sind wir vielleicht eine ähnliche Reibfläche, wenn es um das Aufhalten des Klimawandels geht. Unsere Erfahrungen aus den 70er-Jahren, dem Versuch des Aufbruchs oder Ausbruchs bieten jedoch Erfahrungen und Potentiale, die in der aktuellen Situation hilfreich wären.

Ein Blick auf die Zeitspanne der vergangenen 100 Jahre ist wahrlich erhellend: es zeigen sich Lücken und Tücken. Diese zu sehen und in ihrer Gänze zu begreifen, sind der Schlüssel, um über uns selbst hinauszuwachsen und den Wandel und seine Ziele als magnetische Anziehungspunkte zu gestalten. Diese Energie braucht das morgen!

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27. Oktober 2021 – Koalitionsbildung – Gut fürs Klima, schlecht für die Menschen

Die Koalitionsverhandlungen sind im Gange und es zeichnen sich Tendenzen ab, die vermuten lassen, dass die künftige Regierung schon jetzt der Zeit hinterher ist. Dem Klima wird wohl mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Die roten Linien der Liberalen zur Wahrung ihrer Position engen den Gestaltungsspielraum der Beteiligten beträchtlich ein. Aber was benötigt unsere Gesellschaft und die Wirtschaft wirklich, um unsere Demokratie, den Frieden und eine Teilhabe für alle zu erhalten oder wieder anzustreben?

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22. September 2021 – Dezentrales Grundeinkommen

Das universale/bedingungslose Grundeinkommen darf und soll im kulturellen Raum beispielsweise in Gesprächen (Weiter-) Entwicklung erfahren. Die gesellschaftliche Umsetzung kann das Resultat längerer Auseinandersetzungen und eines Bündnisses breiter gesellschaftlicher Gruppierungen sein.

Wie ist es dennoch möglich, schon jetzt damit zu spielen, zu experimentieren und im Kleinen ein Grundeinkommen in die Wirklichkeit zu bringen? Das bietet auch einen wertvollen Beitrag zu den Diskussionen des Themas. Wie können wir dabei mit den inneren und äußeren Stolperschwellen umgehen, denen wir auf dem Weg begegnen? Muße kann uns auf dem Weg die wohltuende Entspannung geben und im Grundeinkommen eine Basis zur Kreativität und Mitwirkung sein.

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Kommen Sie vor allem gut durch die Zeit!

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25. August 2021 – Statt unserem Jubiläum: Katastrophe in Afghanistan

Der Fall von Kabul in Afghanistan erschüttert uns und nimmt uns die Laune zu feiern: vor 10 Jahren haben wir mit unseren Sendungen zum bedingungslosen Grundeinkommen auf LORA München begonnen.

Mit der Übernahme Afghanistans durch die Taliban erfährt die menschheitliche Entwicklung hin zu freiheitlicheren Gesellschaften einen intensiven Rückschlag, der im aktuellen politischen Weltgeschehen mit seiner Signalwirkung auch an anderen Orten Auswirkungen haben dürfte. Langjährig errungene Rechte von Bürgern – insbesondere die Rechte der Frauen – werden in Verhältnisse wie im Mittelalter zurückgedreht. Dies steht auch den Entwicklungen hin zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, als einem emanzipatorischen Schritt zu mehr Selbstbestimmung, fundamental entgegen.

Von diesen Ereignissen sind wir sehr berührt und betroffen, da uns die individuelle Entfaltung zum Wohle aller ein zentrales Anliegen ist. Gleichzeitig wird uns durch diesen unerwarteten Schock deutlich, dass unsere Auseinandersetzung und unsere Betrachtungen des Kulturimpulses Grundeinkommen in diesen stürmischen Zeiten des Weltgeschehens von Bedeutung sein können: Wir machen mit unseren Sendungen weiter. Langfristig lässt sich die Entwicklung hin zu Freiheit und Bewusstheit nur vorübergehend verzögern, jedoch nicht aufhalten.

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28. Juli 2021 – Wie entwickeln wir gemeinsam Power für die Welt? – Impulse für gesellschaftliche Veränderung

Eine Einzelne oder ein Einzelner kann die Welt nur verändern in Verbindung mit anderen Individuen, aber wie können wir diese nachhaltig einbinden?

Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger; sie strahlt für viele eine Attraktivität und Anziehungskraft aus. Andererseits zerteilt sie sich dadurch stärker und gegensätzliche Vorstellungen treten mehr zu Tage. Die Kehrseite der Offenheit ist, dass es mehr Kraft und Energie zum Bündeln und Zusammenzuhalten erfordert, um ein Ziel oder Anliegen gemeinsam und gelingend zu erreichen. Unsere Gesprächspartnerin, die Gestalterin Monika Snela-Deschermaier sammelte in ihrem Leben hierbei viele praktische Erfahrungen, insbesondere in einem aktuellen Bildungsprojekt. Sie weiß uns zu berichten, welche Strahl- und Anziehungskraft eine gemeinsame Vision unter den vielfältigen Interessensvertretern einer Initiative entfalten kann, wenn diese in einem kreativen Prozess gemeinsam entwickelt wurde. Dies entsteht dann, wenn bei der Visionsfindung die Beteiligten sich erlaubten groß zu träumen, sogar größer als jeder einzelne es sich vorstellen konnte. Monika Snela-Deschermaier weiß uns anschaulich zu berichten, wie so ein Visionsfindungsprozess abläuft.

Links zur Sendung:
Bretzenheim gestalten (befindet sich noch im Aufbau)
Center for Human Emergence – D.A.CH.
Spiral Dynamics integral
Social Architect
Open Source Evolution

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Aber vor allem bleibt gesund!

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