26. April 2017 – Warum Kulturimpuls Grundeinkommen?

Manchmal haben wir den Eindruck es ginge eigentlich nur um eine simple Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Wir jedoch sehen mehr darin; so viel, dass wir gerne von einem Kulturimpuls sprechen. Was bedeutet das und was steckt in den Begriffen Impuls und Kultur noch so drin? Wenn es um eine neue Kultur des Miteinanders gehen sollte, welche innere Haltung ist passend und förderlich, um den Impuls mitzutragen und ihn zu verstärken? Diesem Feld möchte sich unsere Sendung widmen.

Wir wünschen großes Vergnügen beim Zuhören und freuen uns auf Ihr Feedback auf: radio@bgemuenchen.de

 

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Danke für die Gedanken zum Kulurimpuls Grundeinkommen versus Bündnis Grundeinkommen als Partei.

    Ich kann die Gedanken, welche in der Parteigründung einen Gegensatz zum Kulturimpuls sehen nachvollziehen und es schmerzt wirklich, plötzlich einen Teil der Weggefährten einen anderen Weg gehen zu sehen. Einen Weg den ich nicht gehen kann, weil ich ihn für falsch halte oder plötzlich mit dieser Idee in einem Umfeld stehe, in dem ein anderer Wind weht und dem ich nicht gewachsen wäre.

    Die Frage ist, ob diejenigen, die diesen für sie neuen Weg eingeschlagen haben, eine andere Kultur in den politischen Bereich hineintragen werden kann? Das hängt von jedem Einzelnen ab. Allein durch das Thema oder besser durch die Idee des Bedingungsosen Grundeinkommens ergeben sich ganz andere Möglichkeiten.

    Sich der Idee im Zusammenhang mit dem Politischen erlebnismäßig gegenüberzustellen ist ein Wagniss, ein Wagniss deshalb weil es so etwas noch niemals gab und keiner weiß was dabei herauskommt. ich freue mich über dieses weitere Experiment, dem Gruneinkommen auch auf diesem Felde den Boden zu bereiten.

    1. Danke für das teilen Ihrer Ansichten. Sie werfen gute und wichtige Fragen auf, die mit darüber entscheiden, ob es um ein poltitisches Machtspiel oder einen Bewußtseinswandel geht.

  2. Das erst vor 10 Monaten gegründete Bündnis Grundeinkommen, die BGE Partei hat es geschafft als eine von den 10 in allen Bundesländern wählbaren Parteien vom Wahlleiter für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen zu werden. Sie bietet als monothematische Partei den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens die Gewähr, dass ihre Zweitstimme nach der Wahl von einer künftigen Regierung nur für diesen Zweck gewertet werden kann, weil mit dieser
    Stimme keine unbekannten Parteikandidaten gewählt werden sollten, die von den Parteileitungen als Stimmvieh benutzt werden können, sondern mit dieser Stimme sollte der künftigen Regierung ein Auftrag erteilt werden.
    Denn die Kandidaten der BGE-Partei kleben nicht an ihren Stühlen, wie bei fast allen anderen Parteien, weil sich diese Partei laut Satzung nach der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wieder auflöst.
    Dagegen sollten mit der Erststimme – wie bisher – Persönlichkeiten des
    eigenen Vertrauens gewählt werden, die man persönlich kennt und fragen kann, wenn man ihre Politik nicht versteht.
    Es lohnt sich jetzt wieder zur Wahl zu gehen, weil man mit seiner zweiten
    Stimme etwas bewegen kann und mit der Einführung des Grundeinkommens nach den 4 bekannten Postulaten des Netzwerkes Grundeinkommen in einer Höhe, die der Leistung der deutschen Volkswirtschaft entspricht wird die Vorgabe unseres Grundgesetzes nach der Unantastbarkeit der Würde des Menschen erfüllt und darüber hinaus, die mit dieser Forderung verbundenen höchsten christlichen und ethischen Werte.

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