Zunehmend gerät das Grundeinkommen in den Hintergrund. In der öffentlichen und medialen Diskussion hat es eine Nischenrolle zugewiesen bekommen. Das liegt zum Teil an den zunehmenden und laut ausgetragenen internationalen Konflikten und den virtuellen „Megafonen“, die einige Politiker stetig vor sich tragen und damit übertönende Aufmerksamkeit erzeugen.
Wir sind global in der Krise. Nicht in irgendeiner, sondern der, die uns die kommenden Jahrzehnte oder dieses Jahrhundert beschäftigen wird. Alle Krisenherde entstehen aus der Hilflosigkeit mit den Veränderungen experimentell, innovativ und mutig umzugehen. Stattdessen werden Grenzen wieder hochgezogen, seien es Landesgrenzen oder Handelsbarrieren wie Zölle. Das wird die Anzahl der 3 K’s (Krisen, Konflikte und Kriege) nur erhöhen.
Es ist erstaunlich, dass unser erster Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger in einem SPIEGEL-Artikel vom 21.03.2026 mit dem Titel „Digitalminister fürchtet dramatische Jobverluste durch KI“ die Aussage steht, dass „Ein bedingungsloses Grundeinkommen könne Teil einer Lösung sein, um die Umwälzungen am Arbeitsmarkt aufzufangen“.
Wir befassen uns heute mit den aktuellen Konflikten im Nahen und Mittleren Osten. Und Konflikte lösen bei uns Emotionen aus, die ein Schlüssel zu unseren tieferen Strukturen, Überzeugungen und Glaubenssätze sind. Um individuell und gesellschaftlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen vorbereitet zu sein, kommen wir nicht umhin, uns selbst die menschlichen Verhaltensmuster bewusst zu machen und bei uns aufzulösen. So können wir besser den Herausforderungen und Fallen, die ein Grundeinkommen in sich birgt, erkennen und umschiffen.
Die Musik ist GEMA-frei von der Internetplattform jamendo.com.

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